Mark Fiedler Immobilien - Exklusive Wohnimmobilien in Frankfurt am Main und Umgebung

Immobilien Manager

Immobilienstandort Frankfurt/Rhein Main

Zurück in die Stadt 

Frankfurt unternimmt einiges, um als Wohnort insbesondere für junge Familien attraktiver zu werden. Die Maßnahmen greifen. Von Susanne Schneider

Innerstädtisches Wohnen liegt im Trend - Frankfurt bietet hierfür viele Angebote. Die Mainmetropole, die über Jahre junge Familien an das Umland verloren hat, kann 2005 einen positiven Wanderungssaldo sowie mehr Geburten als Sterbefälle vorweisen, verkündet der Planungsverband Ballungsraum Frankfurt Rhein-Main. Und auch in den ersten drei Quartalen 2006 erhöhte sich die Einwohnerzahl Frankfurts laut Ulrich Kienast vom Regionalvorstand Rhein-Main IVD Mitte e.V. insgesamt um rund 8.300. Ein wichtiger Grund dafür ist die Bebauung zahlreicher neuer und zum Teil sehr großflächiger Gebiete. Dies hat dazu geführt, dass inzwischen deutlich weniger junge Leute in der Familiengründungsphase die Stadt verlassen. Allein der Stadtteil Riedberg, eine der großten Neubaumaßmahmen, wird zukünftig 15.000 Menschen Wohnraum bieten. Die Infrastruktur dieser Entwuicklungsmaßnahmem, unterstützt durch die jetzt beschlossenen Neubauten der Universität und privater Forschungseinrichtungen, bietet, wie Kienast betont, "ein ideales Umfeld für Familien mit Kindern".

Auch im Großprojekt Rebstockpark gibt es neue Wohnentwicklungen. Die MIB Wohnbau GmbH engagiert sich hier als neuer Investor. Im März dieses Jahres wird mit dem Bau von 39 Eigentumswohnungen begonnen. Die Gesamtfertigstellung ist für das Frühjahr 2008 vorgesehen. Aufgrund der großen Vermarktungserfolge erweiterte dei Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH ihr Engagement im Rebstockpark um eine dritte Wohnanlage. Hier entstehen 102 Eigentumswohnungen mit einem Mix aus Zwei-, Drei-, Vier und Fünf-Zimmer-Wohnungen.

Positiv entwickelt hat sich in den vergangenen Monaten auch der Frankfurter Wohnungsmarkt insgesamt. Im jahr 2005 stieg die Zahl der Transaktionen nach vier Jahren des Rückgangs laut Immobilienberatungsgesellschaft der Hypo Vereinsbank, HVB Expertise, und rund 20 Prozent und der Umsatz um rund neun Prozent. Auch 2006 behielt der Markt insgesamt seine Dynamik bei. Gründe dafür gibt es mehrere: Zum einen partizipieret Frankfurt andem noch immer lebhaften Interesse ausländischer Investoren an deutschen Wohnportfolios, wodurch vor allem die Nachfrage bei Mehrfamilienhäusern sehr hoch ist. "Und weil das Angebot hier nicht ausreicht, stellen wir ein Anziehnen der preise fest", so Kienast. Zum anderen führen die konjukturelle belebung und vor allem der daraus resultierene Aufschwung am Arbeitsmarkt dazu, dass viele Menschen wieder verstärkt Wohneigentum in der mainmetropole erwerben. Schließlich gehört Frankfurt zu den Städten, die, wie Torsten Weidemann, Immobilienanalyst bei Feri in Bad Homburg betont, "relativ stark und zeitnah vom Stellenaufschwung in Deutschland profitieren". Des Weiteren haben laut Stephan Halling von der HVB Expertise GmbH "die in der Vergangenheit in den Stadtrandlagen etwas rückläufigen Preise, für Eigentumswohnungen dazu geführt, dass gerade in diesem Segment trotz Wegfall der Eigenheimzulage, die Verkaufszahlen und Umsätze auf hohem Niveau geblieben sind".

Laut Marktbereicht der IHK Frankfurt für das erste Halbjahr 2006 liegen die Kaufpreise für neue Eigentumswohnungen bei mittlerer Qualität und Lage in Frankfurt zwischen 2.400 und 2.800 Euro pro Quadratmeter. Hochwertigerer Wohnraum erzielt dem Bericht zufolge bei schwachem Angebot und ruhiger Nachfrage bis 3.800 Euro pro Quadratmeter, "in Einzelfällen auch deutlich darüber". bei gebrauchten Eigentumswohnungen werden Kaufpreise für mittlere Qualität zwischen 1.800 und 2.600 Euro pro Quadratmeter erzielt. Reihenhäuser und Doppelhaushälften, bevorzugt neuwertige Objekte und Neubauten, werden dem IHK-Bereicht zufolge im gesamten Marktbereicht gut nachgefragt. Die Preisspanne für gebrauchte Häuser liegt zwischen 230.000 und 375.00 Euro. Neubauten erzielen Preise bis 450.000 und 800.000 Euro. Einfamilienhausgrundstücke in sehr guten Wohnlagen auch mit einfacher Bebauung wurden dem Bericht zufolge zuletzt gut verkauft und erzielten hohe Bodenwerte.

Die Wohnungsmieten in Frankfurt sind im gesamten Stadtgebiet, selbst in den einfachen Lagen, stabil und bewegen sich, wie Halliong betont, "im gesamtdeutschen Vergelich weiterhin auf hohem Niveau." Die Preisspanne für Mitwohnungen mittlerer bis guter Qualität liegen bei sieben bis elf Euro pro Quadratmeter. Neubauwohnungen in sehr guten Lagen, wie zum Beispiel Westhafen oder Deutschhernviertel, kosten laut Mark Fiedler von Mark Fiedler Immobilien "The Real Estate Office" allerdings zwischen 13,50 und 17 Euro pro Quadratmeter. "In Ausnahmefällen geht es bis zu 22 Euro pro Quadratmeter", ergänzt Fiedler, demzufolg das Mietpreisniveau für exklusiv sanierte Altbauwohnungen ähnlich ist. Letztere wie Neubauprojekte in Bestlagen seien derzeit "optimal zu vermarkten". Dabei sei festzustellen, dass inzwischen nicht mehr überwiegend Singles und das klasische berufstätige  und finanzstarke Paar ohne Kinder, sondern zunehmend Familien mit Kindern viel Wert auf auf überdurchschnittlich gut ausgestattete Wohnungen und Häuser in den bevorzugeten Lagen lege. In den Randlagen und Vororten führt das große Angebot dort laut Fiedler hingegen "zu verhältnismäßig niedrigen Vermietungspreisen".

Ähnlich sieht die Lage am Markt für Eigenheime in der Mainmetropole aus. Auch in diesem Segment sind die Preise in den Randlagen der Stadt gefallen, während sie in den begehrten Lagen wie Nordend, Westend oder Sachsenhausen weiter gestiegen sind. "Die innenstadtnahen Lagen werden von dem Trend "Zurück in die Stadt" positiv belebt", nennt Kienast als einen Grund dafür. Davon profitiere auch die Neubebauung des Mainufers, die in Kürze komplett abgeschlosssen sei. Und auch die durch ein städtisches Förderprogramm unterstützte Revitalisierung des Bahnhofviertels treffe auf eine gute Nachfrage von investitionsbereiten Eigentümer. "Die dort durch Aufteilung entstehenden Eigentumswohnungen in attraktiven Häusern der Gründerzeit sind sehr gefragt".

- Immobilien Manager, 02/2007

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